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Exciting Jazz Crew anlässlich eines Konzertes in der Aula der Ingenieurschule Brugg-Windisch 1973 |
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White Jackets 1973, später machte auch noch Walter Buess (Akkordeon) mit - leider auf diesem Bild noch nicht drauf |
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Musikgesellschaft Schinznach, 1977 |
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Linde-Buebe Gründungsformation 1978 |
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Hat er noch Töne ? |
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Linde-Buebe Formation 1988 |
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Staufbergmusikanten 1993 |
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MusikgesellschaftNeuenhof, 1999 |
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Vater und Sohn anlässlich eines Konzertes mit der Berry's BigBand 1996 |
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Wer rastet rostet ... nun Anfang 1999 habe ich dann eine neue Herausforderung angenommen: Die
Bridge Pipers Jazz Band, eine seit längerer
Zeit bestehende New Orleans Formation aus der Umgebung von
Brugg, mußte sich nach einem neuen Klarinettisten umsehen, da der bisherige Musiker Christoph Lehnen
sich beruflich für längere Zeit nach Afrika versetzen ließ. Die Band, in der mein Amateurfunk- und
Bridge-Kamerad Willy Schmid das Banjo spielt, war mir des längeren bekannt, und hie und da
hatte ich auch bei früheren Anlässen schon bei sogenannten Jam-Sessions mal mitgespielt. Er bat mich,
es doch bei ihnen zu versuchen. Der Herausforderung, nach Tanzmusik, Oberkrainer, Egerländer und
Big Band Swing es nun auch noch in New Orleans zu versuchen, war groß, machte aber andererseits
riesigen Spaß und ich hoffte, daß es mir gelingen würde, zum Fortbestand der Band beitragen zu können.
Leider gingen aber die Meinungen immer stark auseinander über das Thema 'New Orleans kontra Dixiland'
oder wie weit darf man ein Stück arrangieren, damit es nicht an Spontanität verliert. Auf jeden Fall
hatten wir ein paar schöne Auftritte unter anderem auch am Brugger Zapfenstreich 99, zusammen
mit dem brillianten Pianisten Ueli May, der leider anlässlich der schlimmen Winterstürme
am 26.12.99 tragisch ums Leben kam. Leider haben Alfred Zangger (Piano) und Magdalena Bütler
(Bariton Sax, Sousaphon) die Gruppe verlassen, so daß man wieder Ersatzleute suchen und an
einem Neuaufbau arbeiten mußte.
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Das Jahr 2000 brachte dann eine neue Wendung, Schicksal oder Zufall,
wie soll man es nennen ?
Die Original Rheintal Musikanten,
eine seit 13 Jahren bestehende Formation aus Bad Säckingen (Deutschland),
war mir nicht ganz unbekannt, zumal deren Baritonist Berthold Waßmer
kurz vor dem Zusammenbruch der Linde-Buebe mitversucht hatte, die Formation zu retten.
Außerdem war da noch der Schlagzeuger Peter Inderwildi, der Bruder von Fritz,
mit dem ich auch des öftern in den verschiedensten Formationen schon zusammen spielte.
Diese Original Rheintal Musikanten (ORM) hatten kurz vor der Fastnacht 2000 ein
großes Problem: ihrem Klarinettisten/Saxophonisten Alexander Rybkin,
einem Berufsmusiker aus Weißrußland, wurde die Arbeitserlaubnis nicht verlängert,
so daß er künftig nicht mehr mitspielen durfte. Schicksal oder Zufall, daß sich
Berthold und Peter in dieser Situation an mich erinnert haben? Für mich auf jeden
Fall eine Chance, wieder in meinem geliebten Tanzmusikfach einsteigen zu können,
zumal die Situation bei den Bridge Pipers ohnehin nicht sehr optimistisch aussah!
Nach einem kurzen Treffen und einer einzigen Probe gings voll ans Eingemachte: 6
Fastnachtsauftritte in 2 Wochen vor vollen Sälen und dazu die Zusicherung, als
Vollmitglied in die Gruppe aufgenommen zu werden. Die übrigen musikalischen
Tätigkeiten mußte ich natürlich alle aufgeben - aber ich denke es lohnte sich.
Als Höhepunkte erlebte ich in der Folge Fanclub-Reisen nach Elmau (Tirol),
Fernsehauftritt in SWR3 "Abendmelodie aus Bad Säckingen", 2 Radioauftritte bei SWR4
Rheinland-Pfalz, einer 14-tägigen Tournee nach Miami/Florida und konnte live mit
Pete Tex und den ehemaligen Musikern des Alpenlandquintetts auftreten. Nach der Fasnacht
2003, bedingt durch meine Auswanderung nach Serbien, wird sich die Gruppe nach 16 jährigem
Bestehen auflösen. Den Kontakt werde ich aber dadurch kaum verlieren und wer mich kennt,
weiß, daß ich musikalisch auch in Zukunft irgend was tun werde.
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Weitere Aktivitäten in Serbien
Nun leben wir also in Serbien und es verging kaum ein Jahr nach unserer Ankunft, als eine serbische Fusion-Jazz-Gruppe von meiner Existenz erfuhr und mit mir Kontakt aufnahm. Sie nannten sich "Influence" und engagierten mich als Saxophonisten. Mit ihnen bestritt ich der Folge 15 Live-Auftritte und einen zweistündigen Live-Auftritt im Lokalfernsehen. Nebst Stücken von Herbie Hankock und Miles Davies kamen auch Standards wie "Harlem Nocturne", "Sommertime", "Mack the Knife", "Take Five" und "Mercy mercy" zur Aufführung. Dann durfte ich für das Theaterstück "Heimkehr" von Harold Pinter am hiesigen Theater die Zwischenszenen-Musik komponieren und live auf dem Saxophon darbieten (zu einem mit Finale hergestellten Begleit-Sample). |
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Nun ist das Stichwort Finale schon ein paar Mal gefallen, so dass ich nicht umhinkomme,
etwas darüber zu sagen. Finale ist das vielseitigste und professionellste Computerprogramm
um gedruckte Noten herzustellen. Wer das schon einmal von Hand versucht hat, weiss welche
Arbeit dahinter steckt und wie ungern man später Änderungen anbringt. Aber das allein ist es nicht.
Die Tatsache, die ganze Partitur in Originalinstrumentierung direkt erklingen zu lassen und zwar
in der richtigen Reihenfolge mit Wiederholungen, Sprüngen und Überleitungen, in der vorgesehenen
Laustärke (mit Crescendi und Decrescendi) und vorgesehenen auch wechselnden Tempi, macht die
Grösse dieses Programmes aus. Ganz zu schweigen von der Wiedergabe von speziellen Sachen
wie Glissandi oder Triller. Diese und weitere auf dem Musiksektor bekannte Software wird für
den deutschsprachigen Raum vertrieben von der Firma Klemm Music Technology Sebastian-Kneipp-Str. 96 D-37217 Ziegenhagen Tel: [0049] 5545 - 9509-0 Fax: [0049] 5545 - 9509-22 Nun wie gesagt, diese Software hatte es mir angetan und ich hatte in den letzten Jahren damit mehrere hundert Partituren erstellt. Um auf dem neuesten Stand zu sein, habe ich mir auch jedes Jahr den Upgrade bestellt bis 2003, dem Jahr unserer Auswanderung. Nun leben wir hier im Vorruhestand und bestreiten unseren Lebensunterhalt mit einer bescheidenen Übergangsrente mit der man in der Schweiz nicht einmal eine bescheidene Wohnung mieten könnte, aber bei hiesigen Verhältnissen man ganz gut leben kann. Grosse Sprünge kann man dabei nicht machen und so war denn auch klar, dass die Finale Version 2003 die letzte Version sein würde, die wir uns leisten konnten. Das hat auch die Firma Klemm festgestellt und mir dieses Jahr als alten und treuen Kunden ihrer Firma ein Sonderangebot gemacht meine mittlerweile 3 Jahre alte Version in einem Zug auf den neuesten Stand zu bringen. Ich habe daraufhin der Firma für das nette Angebot gedankt und ihnen in kurzen Zügen unsere Situation geschildert.
Ohne zu zögern hat mir die Firma Klemm die neueste Version Finale 2006 kostenlos zukommen lassen - das ist nicht
selbstverständlich und verdient mehr als nur ein grosses Lob und Dankeschön.
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